Aufmerksamkeitsökonomie
Aus PR-Woerterbuch
In der Mediengesellschaft wird Aufmerksamkeit zu einem immer knapperen Gut, so dass man heute bereits von einer „Aufmerksamkeitsökonomie“ (Franck 2002) spricht. Danach wird nicht mehr der monetäre Reichtum als höchstes zu erstrebendes Gut angesehen, sondern eine neue Währung, eben die Aufmerksamkeit anderer, die sich als „Wunsch, geachtet und anerkannt, geschätzt und bewundert zu werden“ (Franck 2002: 15) äußert. Oder anders: Der Reiz, Reichtum zu besitzen, wird in der Mediengesellschaft abgelöst durch den noch stärkeren Reiz, sozial bekannt und anerkannt zu sein.
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