Grunig-Hunt-Modelle

Aus PR-Woerterbuch

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Grunig/Hunt (1984: 21) beschreiben die Entwicklung von PR in vier Modellen, die sie in historischer Abfolge skizzieren und dabei von Modell zu Modell einen inhaltlichen Fortschritt unterstellen:

1) das Publicity-Modell (Propaganda-Modell): Die verbreiteten Informationen genügen nicht dem Kriterium der Wahrheit,
2) das Informationsmodell: Information muss wahr sein,
3) das asymmetrische Kommunikationsmodell, das bereits ein Feedback der Rezipienten (der Zielgruppen) einkalkuliert und
4) das (idealtypische) symmetrische Kommunikationsmodell, das mit dem Stichwort Dialog zu beschreiben ist.

Später relativiert Grunig (1996) diese Modelle durch das aus der Spieltheorie abgeleitete Win-Win-Modell. Danach werden Public Relations immer dann erfolgreich sein, wenn beide Seiten einen Nutzen davon haben, wenn also der Einsatz bestimmter Typen oder Akte von Kommunikation sowohl der Organisation als auch den beteiligten (Teil-)
Öffentlichkeit nützlich erscheint.

[Avenarius 1995: 84ff.]

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