Informationstheorie, mathematische
Aus PR-Woerterbuch
Die mathematische Informationstheorie wurde 1949 von Shannon als Theorie der technischen Übertragung von Information aufgestellt:
Diese Theorie stellt mathematisch exakt dar, wieviel Information (gemessen in bit/sec) mit welchen Störungen (Rauschen) in einem Kanal (Medium) prozessiert werden kann. Dies erfordert eine technische Verschlüsselung von Sprache oder Musik (Encoding), den elektronischen Transport vom Sender zum Empfänger (Transmission) und dort eine technische Entschlüsselung (Decoding).
Diese technische Übertragungstheorie besagt nichts über die Kommmunikation zwischen Kommunikator und Rezipient ("semantic aspects are irrelevant to the problem at hand"). Unglücklicherweise wurde sie gleichwohl als Kommunikationstheorie bezeichnet und das zugrundeliegende Kommunikationsmodell wurde - ebenso unzulässig - als Sender-Empfänger-Modell der Kommunikation bezeichnet.
Sein Einfluss auf die Kommunikationsforschung war ebenso groß wie verheerend für PR zeigt sich dies ein weiteres Mal im Entwurf einer verständigungsorientierten Public Relations. [Merten 1999: 74 ff.]
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