Investor Relations
Aus PR-Woerterbuch
Investor Relations sind oft nur unscharf definiert, vor allem als Finanzwerbung (Financial Relations, Financial Public Relations, Finanzmarketing, Aktienmarketing). In dieser Vielfalt spiegelt sich ein unterschiedliches Verständnis wider, das Investor Relations auch als Marketing-Aktivität versteht:
Unternehmenskommunikation wird hier zunächst differenziert in die produktbezogene Marketing Communications und die Corporate Communications, die für das Unternehmen insgesamt steht. Investor Relations sind stets ein Teil der Corporate Communications, denn die Produkte eines Unternehmens sind oft für den Shareholder wenig wahrnehmbar (bei einem Autohersteller oder einem Dienstleister wie etwa der Lufthansa sind die Produkte evident, aber bei einem Anlagenbauer oder einer Investbank eben nicht!).
Investor Relations umfassen dann – ganz im Sinn von Corporate Communications – alle Kommunikationsmaßnahmen, also auch die Werbung. Der jeweilige Zusatz „Finanz-„ oder „Kapital-“ würde dann bei der gesamten Corporate Communications einfach fehlen, er steht für die Spezialisierung der Investor Relations. In diesem Sinn kann man Investor Relations definieren als alle an die Financial Community gerichtete Kommunikation. Oder anders: Investor Relations umfassen alle kapitalmarktbezogene Kommunikation mit der Zielgruppe der Siehe hierzu: Shareholder (Aktionäre, Geldgeber), der Analysten und der Medien. [Täubert 1998; Schönborn/Tschugg 2001]
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