Risiko-Kommunikation

Aus PR-Woerterbuch

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Auch in der Mediengesellschaft besitzt die Berichterstattung der Massenmedien noch immer eine hohe Glaubwürdigkeit. Daher wird der Berichterstattung über Risiken durch die Medien eher geglaubt als den Aussagen von Experten. Hinzu kommt, dass die Medien in ihrem Bestreben nach Aktualität riskantes Geschehen tendenziell stets als noch riskanter darstellen, so dass sich zwei Ebenen der Argumentation - Medienebene (Laienebene) und Expertenebene - auftun. Risikokommunikation umfasst diese beiden Ebenen sowie den Versuch der Vermittlung zwischen diesen Ebenen, der in der Terminologie von PR auch als Mediationsverfahren (\Dialog im Widerspruch\", konfliktlösende Kommunikation etc.) bezeichnet wird (Bayerische Rück 1993). Risiko-Kommunikation ist vorbeugende Kommunikation, während Krisenkommunikation die Kommunikation nach Eintritt des riskanten Ereignisses bzw. des Schadens meint. [Bayerische Rück 1993 Hampel/ Renn 1999]

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