Win-Win-Modell
Aus PR-Woerterbuch
Grunig (1992) hat sich von seinen vier Grunig/Hunt-Modellen der (historischen) Entwicklung von Public Relations distanziert und stattdessen ein „Win-Win-Modell“ vorgeschlagen. Danach bestimmt sich der Erfolg der einzusetzenden Kommunikation – ob sie nun dialogisch oder asymmetrisch erfolgt – danach, ob diese
a) für das Unternehmen und ob sie
b) für die jeweilige Teilöffentlichkeit nützlich ist.
Ist sie für beide nützlich bzw. vorteilhaft, so liegt eine Win-Win-Situation vor, von der beide Parteien profitieren; PR besitzt hier eine Vermittlerrolle, die Lösungen erzeugt, die für beide Parteien (Unternehmen, Öffentlichkeit) vorteilhaft sind und daher fortgesetzt wird.
[Grunig 1992; Zerfaß 1996: 67ff.].
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