Zeitung
Aus PR-Woerterbuch
Eine Zeitung ist durch
a) Aktualität,
b) Universalität ihrer Inhalte und
c) durch die Periodizität ihres Erscheinens in mindestens wöchentlichem Rhythmus zu charakterisieren.
Formal erscheint sie gefalzt und in großem Format. Tageszeitungen lassen sich nach ihrer Verbreitung in lokale, regionale oder überregionale Zeitungen differenzieren. Als Prestigezeitungen gelten die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), die Frankfurter Rundschau (FR), die Süddeutsche Zeitung (SZ) und die WELT. Des Weiteren lassen sich Zeitungen in Abonnement- und Kaufzeitungen (Boulevardzeitungen) differenzieren. In der Bundesrepublik gibt es derzeit (2006) 138 publizistische Einheiten mit einer verkauften Auflage von ca. 22 Mio. Exemplaren pro Tag.
Vergleicht man den Zeitraum von 1991 bis 2004, so kann man sagen, dass die Zahl der Publizistischen Einheiten wegen des Zeitungssterbens im Osten der Republik nach der Wiedervereinigung zunächst deutlich abgenommen, sich dann aber stabilisiert hat. Gleiches gilt nicht für die Zahl der Ausgaben, die leicht, aber kontiniuerlich abnimmt und erst recht nicht für die Gesamtauflage, die kontinuierlich abnimmt: Der Einfluss des Internets bei Jugendlichen und jungen Leuten zeigt auch hier seine Spuren. Zwei Drittel der Kosten der Tagespresse werden mittlerweile durch das Anzeigenaufkommen finanziert.
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